2001 bis 2019 – ein Serie von Vorträgen in Schulen – Polytechnische Schulen und Oberstufengymnasien.

Das Anliegen: wir zerstören uns unsere Ohren ohne dass uns das bewusst wird. Folgen: ca. 1/3 der 50-jährigen sind schwerhörig, ab 60 Jahren sind es ca. 55 %.

Im Schuljahr 2000/2001 habe ich an einer Studie der HSS-Klinik Innsbruck mitarbeiten können und daraus ist das Projekt entstanden: PRO.ject.EAR – gib den Ohren eine Chance.

Im Laufe der Jahre haben über 15.000 Schüler daran teilgenommen.

In letzter Zeit haben mehrere Studien gefunden, dass bei einem beträchtlichen Teil der jungen Erwachsenen ein zwar leichter, aber doch dem Alter unangemessener Hörverlust besteht (ca. 2 bis 6dB). Es wird allgemein vermutet, dass dies durch die erhöhte Lärmbelastung der Jugendlichen, insbesondere durch laute Musik in der Freizeit, bedingt wird.


Mehrfach haben Autoren auf die schwerwiegenden Folgen hingewiesen, die eine vorzeitige Schädigung des Gehörs mit sich bringt: sowohl für den Betroffenen (Verlust von Lebensqualität, Verlust beruflicher Qualifikation, Erschwerung und Einschränkung der Kommunikation, …) als auch für die Gesellschaft und das Gesundheitssystem (vorzeitige Arbeitsunfähigkeit, Kosten für technische Hörhilfen, …).

Um dieser Entwicklung entgegen zu treten, wird neben gesetzlichen Schutzbestimmungen über zulässige Maximalpegel der Freizeitmusik vor allem die Aufklärung der Jugendlichen sowie das Aufzeigen von präventiven Verhaltensstrategien im Umgang mit lauter Musik gefordert.